Was sind Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel die zum Verbrauch bestimmt sind, fallen unter die Kategorie der Hilfsmittel und dienen dem Zweck die häusliche Pflege zu erleichtern und zu ermöglichen.
Die sogenannten zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel werden im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherungen gelistet und gehören den Produktgruppen 54 & 51 an.
Jeder Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad, welcher Zuhause oder ambulant von einer Person gepflegt wird, hat grundsätzlich einen Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
Die gesetzliche Grundlage dafür, finden Sie im Sozialgesetzbuch §40 Absatz 2 SGB XI.

Welche Pflegehilfsmittel gibt es?

Unter die Kategorie der erstattungsfähigen Pflegehilfsmittel fallen schutzbezogene Hilfsmittel wie: Mundschutz, Einmalhandschuhe, Schutzschürzen und Desinfektionsmittel für Haut und Flächen. Des weiteren werden Hilfsmittel erstattet welche die Alltagssituation des Pflegebedürftigen erleichtern sollen. Darunter versteht man Hilfsmittel wie saugstarke wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sowie Bettschutzeinlagen zum einmalgebrauch.

Wie werden Pflegehilfsmittel erstattet?

Die Erstattungsfähigen Pflegehilfsmittel unterliegen gesetzlich vorgeschriebenen Höchstpreisen und dürfen monatlich bis zu einem maximalen Betrag von 40€ erstattet werden.
Um eine Belieferung von Pflegehilfsmitteln auch in „Pandemie und Krisenzeiten“ weiterhin zu ermöglichen wurde dieser Betrag bis zum 31. März 2021 vorübergehend auf 60€ erhöht.

Wo erhalte ich Pflegehilfsmittel?

Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel erhalten Sie bei Apotheken, Sanitätshäusern und bei Pflegehilfsmittel Lieferanten.